Das nächste Konzert gestalten:

am Samstag 23. Feb. um 19:30 Uhr

Danor Quinteros & Anna Suzuki
Klavier vierhändig
"Ballettabend"!





Rameau: aus einer Ballett-Oper
Gluck: Tanz der seligen Geister
Delibes: drei Ballett-Szenen
Debussy: Petite Suite
Tschaikowski: aus Schwanensee
Ginastera: aus dem Ballett Estancias

Ein Ballettabend am Flügel

Der in Santiago de Chile geborene Danor Quinteros und die japanische Anna Suzuki entlocken mit ihren vier Händen dem Piano die Töne zu diesem außergewöhnlichen Programm im Rahmen der Rathausklassik Höxter. Ihre Aufschreibungen dazu hinterließen die Komponisten Jean-Philippe Rameau und Christoph Willibald Gluck im 18., Léo Delibes, Claude Debussy und Pjotr Iljitsch Tschaikowski im 19. und Alberto Ginastera im 20. Jahrhundert. Der Marktsaal im Historischen Rathaus in Höxter in der Weserstraße 11 bietet am Samstag, den 23. Februar um 19.30 Uhr die Kuilisse zu dieser Ballettmusik über den Zeitraum von etwas mehr als 200 Jahren.

Zu den Klassikern werden dabei zweifelsohne die beiden oft zur Aufführung gelangenden Ausschnitte Danse Russe und Danse Napolitaine aus Tschaikowskys Schwanensee gehören, aber schwungvoll und teilweise virtuos stellen sich auch die Musikstücke der fünf anderen Komponisten dar. So entstand z. B. die Musik Rameaus z. Z. Ludwig des XV. zu einer sogenannten Ballettoper, also einer Oper, bei der es nicht so sehr auf eine zusammenhängende schlüssige Erzählung, sondern wesentlich mehr auf prunkvolle Kostüme und spektakuläre Choreographien ankommt. Das lässt sich zwar am Klavier nicht gerade so sehr gut zeigen, aber die Musik zu "Les Indes galantes" spiegelt doch sehr beeindruckend die Handlung wider, in der Hebe, die griechische Göttin der Jugend und Bellona, die römische Kriegsgöttin Amor, den römischen Gott der Liebe beauftragen, die Geschichten der Liebenden in fernen Ländern zu erkunden.

Zusammen mit Rameau wird oft auch der etwa 150 Jahre später lebende Delibes genannt, denn er belebte die Ballettkunst wie seit seinem Landsmann Rameau niemand mehr. Sein Ballett Coppélia, oder in deutscher Aufführung "Das Mädchen mit den Glasaugen" schreibt er 1870. Es beinhaltet die Geschichte des Dr. Coppélius, der eine von ihm erschaffene wunderschöne maschinelle Puppe auf seinem Balkon zeigt und die von einigen seiner Mitbürger sogar als menschlich angesehen wird. Ein junges Paar geht der Sache nach, es kommt zu Verwechslungen mit dramatischen Ereignissen und natürlich zu einem glücklichen Ende! Daraus präsentieren Danor Quinteros und Anna Suzuki drei beliebte Tänze und komplettiert wird das außergewöhnliche Konzert durch Beiträge aus dem Ballett Estancias, einer Petite suite und einem Tanz der seligen Geister.
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