Im Archiv

finden Sie die vergangenen Konzerte (das jüngste oben) ab Oktober 2016
mit unserer Presse-Mitteilung und ggf. mit Berichten der regionalen Presse:

am Samstag 25. Aug. 2018

um 19:30 Uhr (Kassenöffnung 18:45)

Dr. Elisabeth Möst, Flöte
und
Ah Ruem Ahn, Klavier





In die Oper mit Flöte und Klavier

Es ist zwar nicht alles in diesem wunderschönen Programm der Rathausklassik mit Flöte und Klavier der Oper zugeordnet, aber Fantasien und Paraphrasen aus Carmen, Der Freischütz, Rigoletto und Orpheus und Eurydike bilden doch den Schwerpunkt. Zudem ausgewählte Kompositionen von Geistern und Kobolden, dem Karneval von Venedig und einer Sonatine lassen dieses Konzert wirklich zu einem gelungenen Auftakt der neuen Saison 2018/19 werden!
Alle Komponisten entstammen der Romantik und damit der Hoch-Zeit der italienischen Oper um 1800 herum. Sie gliederte sich bereits zu dieser Zeit in die Opera seria, die ernste, die höheren Stils und in die Opera buffa, die komische Oper, die niederen Stils, wobei sich der Stil jeweils auf die zugehörigen Libretti bezog und die komische Oper sich praktisch aus den Intermezzi der ernsten Oper entwickelte, die mit ihren volkstümlichen und Commedia dell’arte Anklängen der Auflockerung oder auch einfach nur der Überbrückung von Bühnenarbeiten dienten. Die Oper an sich entstand übrigens etwa 200 Jahre vorher in Florenz im Kreise von Dichtern, Musikern, Philosophen und Gelehrten des Adels aus der Monodie, dem altgriechischen Sprechgesang einer einzelnen Person.

Zusammengestellt wurde dieses anspruchsvolle, ansprechende und wunderschöne Programm von seinen Interpretinnen, nämlich der Flötistin Dr. Elisabeth Möst und der Pianistin Ah Ruem Ahn, die sich auch mit ihren Instrumenten ausgezeichnet aufeinander abgestimmt haben.

Die österreichische Flötistin Elisabeth Möst studierte an der Linzer und Wiener Privatuniversität für Musik und absolvierte mehrere Meisterkurse. Nach der Diplomprüfung führte ihr musikalischer Weg u. a. an die Royal Academy of Music in London, wo sie im Jahr 2001 ihr Debüt mit der Uraufführung eines Werkes feierte, das eigens für sie komponiert wurde. Elisabeth Möst gastierte als Solistin und Kammermusikerin in Europa, Südamerika, in den USA und Australien. Heute ist sie Lehrdozentin an der Internationalen Akademie (ITA) in Göttingen, Gastdozentin an der Musikhochschule in Sofia und führt eigene Kurse in der Steiermark und an der bayrischen Landesmusikakademie und in ihrer Freizeit schreibt sie Gedichte und Kindergeschichten.

Die südkoreanische Pianistin Ah Ruem Ahn kam nach ihrem Studium an der privaten, Yonsei Universität in Seoul nach Deutschland und studierte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und ab 2009 an der Hochschule für Musik Detmold, wo sie ihr Konzertexamen mit Auszeichung abschloss. Seit dem wurde sie Preisträgerin internationaler Wettbewerbe und konzertierte bereits in ganz Europa und Übersee. Große Tourneen führten sie in 15 Städte von 9 Ländern in Südamerika und in Spanien. Als Solistin trat sie mit international renommierten Orchestern auf und gastierte in großen Konzertsälen wie z. B. Carnegie Hall in New York, Frankfurter Alte Oper, Konzerthaus Berlin, Teatro Municipal Santiago de Chile und Frutillar ś Teatro del Lago.
Seit 2011 ist Ah Ruem Ahn fest engagiert an der Hochschule für Musik Detmold.

Der Eintritt zu diesem wunderschönen Programm am 25. August um 19.30 Uhr im Historischen Rathaus Höxter in der Weserstraße 11 ist bis zum 18. Lebensjahr wie immer frei, für Erwachsene im Vorverkauf in Höxter bei der Buchhandlung Brandt (05271 1234), im Historischen Rathaus (05271 194 33) und in Holzminden beim Täglichen Anzeiger (05531 930 40) beträgt er 15,- € und für Schüler und Studenten 4,- €. An der Abendkasse werden dann 17,- bzw. 5,- € erhoben.

Samstag 26. Mai um 19:30 Uhr

Andreas Mühlen, Klavier

"El Piano Espanol"

Albenis
de Falla
Granados u.a.





Andreas Mühlen
Rathausklassik spanisch

Der Pianist Andreas Mühlen aus Hamburg wird am letzten Samstag im Mai, also am 26.05.2018 um 19.30 Uhr im Historischen Rathaus Höxter in der Weserstraße 11 sein Programm "El Piano Espanol" zu Gehör bringen, in dem sich alle sechzehn Stücke mit dem befassen, was sich sechs Komponisten des ausgehenden 19. Jahrhunderts unter dem Spanischen vorstellten.
In diesem Ensemble ist zwar auch ein französischer Komponist, nämlich Claude Debussy vertreten, aber er lernte 1878 mit 16 Jahren die spanische Kultur während der Weltausstellung in Paris kennen und eine lebenslange Liebe zur spanischen Musik ließ ihn von diesem Zeitpunkt an nicht mehr los. Er schrieb damals: "Wenn man nicht das Geld hat, um sich wirkliche Reisen leisten zu können, muss man sie im Geiste machen!", und Manuel de Falla sagte später von ihm: "Die Kraft der Beschwörung in dem Zyklus "La soirée dans Grenade" grenzt ans Wunderbare, wenn man bedenkt, dass diese Musik von einem Fremden geschrieben wurde, den allein die Vision des Geistes leitete".
Die fünf anderen Komponisten sind jedoch alle spanischer Natur. Drei von ihnen kommen aus Katalonien, einer aus Madrid und einer aus Andalusien. Alle sechs Komponisten lassen in diesem von Andreas Mühlen sorgfältig zusammengestellten Programm sowohl spanische Volkstänze auf dem Klavier erleben oder sie fassen ihre Eindrücke von besonderen spanischen Orten in Noten. So schuf z. B. der Andalusier de Falla mit der 1919 komponierten "Fantasia Baetica" nicht nur ein Hauptwerk der spanischen Klavierliteratur, sondern auch ihr längstes Klavierstück.
Sein Titel "Fantasia Baetica" geht auf den Namen der römischen Provinz zurück, die 27 v. Chr. durch Augustus eingerichtet wurde und damals nahezu das gleiche Gebiet umfasste, wie das heutige Andalusien und das Stück wirft ganz bewusst seinen Blick in die bewegte andalusische Geschichte, die von den Arabern, Römern, Zigeunern, Christen, Moslems und Juden gleichermaßen beeinflusst wurde. De Falla komponierte das Stück für Artur Rubinstein, der es dann jedoch nach kurzer Zeit wieder aus seinem Repertoire strich, weil es beim Publikum einfach nicht ankam. Die Tonsprache war für diese Zeit wohl noch zu kompromisslos. Heute gibt es allerdings offene Ohren für die hier zu hörenden Klänge, die z.B. das Spiel andalusischer Gitarren, das Geklapper der Kastagnetten, das harte Stampfen der Flamencotänzer mit ihren eisenbeschlagenen Schuhen, die maurischen Melodien und den Aufruf zum Gebet des Muezzin vom Minarett darstellen sollen.
Dass sich im ausgehenden 19. Jahrhundert ein neues national-spanisches musikalisches Selbstbewusstsein entwickelte, lag übrigens sehr wahrscheinlich auch daran, dass alle spanischen Komponisten dieser Zeit zumindest zeitweise in Paris studierten und sich dabei gegenseitig inspirierten.
Der Eintritt zu diesem musikalischen Bild Spaniens in der Romantik, zusammengestellt und interpretiert von dem erfahrenen und sich sensibel einfühlenden Pianisten Andreas Mühlen ist bis zum 18. Lebensjahr wie immer frei, für Erwachsene im Vorverkauf in Höxter bei der Buchhandlung Brandt (05271 1234), im Historischen Rathaus (05271 194 33) und in Holzminden beim Täglichen Anzeiger (05531 930 40) beträgt er 15,- € und für Schüler und Studenten 4,- €. An der Abendkasse werden dann 17,- bzw. 5,- € erhoben.
Samstag 28. April 2018

Aleksandra Mikulska

Präsidentin der Chopin-Gesellschaft, Klavier

Samstag 28. April 2018 um 19:30 Uhr

zu Lit. Höxter 2: geFLÜGELte Worte

Beethoven, Chopin, Liszt





Zur Künstlerwebseite - www.aleksandramikulska.com
Große Musik mit einer großen Pianistin

An diesem letzten April-Samstag, dem 28. um 19.30 Uhr im Historischen Rathaus Höxter in der Weserstraße 11 bildet das Konzert der Rathausklassik gleichzeitig das Abschlusskonzert der zweiten Lit. Höxter. Aleksandra Mikulska, die Präsidentin der Deutschen Chopingesellschaft moderiert dabei die wahrlich großen Kompositionen von Beethoven, Chopin und Liszt als geFLÜGELte Worte und präsentiert sie unter dem Thema "Dialoge mit dem Schicksal".

So entstand Beethovens "Grande Sonate Pathetique" z. B. in den Jahren 1797 - 99 inmitten der für ihn äußerst erlebnisreichen anfänglichen Wiener Zeit: Noch in Bonn wurde 1792 mit dem 21-jährigen eine Meisterschulzeit bei Haydn in Wien vereinbart, wovon er durch die 1794 erfolgte französische Besetzung des Rheinlandes nicht wieder zurückkehren konnte. Die fürstlichen Gehaltszahlungen blieben aus und die zwei Jahre mit Haydn waren nicht frei von Meinungsverschiedenheiten und Konflikten geblieben. Als praktizierender Klaviervirituose fand er aber bald auch in Wien adlige Unterstützer, konnte 1798 eine erfolgreiche Konzertreise über Prag, Dresden und Berlin abschließen, auf der sich besonders seine herrausragende Fähigkeit zum freien Fantasieren zeigte, aber es zeigten sich in diesem Jahr auch die ersten Symptome zu seinem Gehörleiden. 1799 traf er aber auch auf Josephine Brunsvik, der er später mehrere feurige Liebesbriefe schrieb, wobei die Beziehung dann allerdings tragisch endete. All diese Höhen und Tiefen verarbeitet in der großen Sonate der Leidenschaft?
Um 1800 schrieb der Pianist Abbé Gelinek über ihn: "Ein kleiner hässlicher, schwarz und störrisch aussehender junger Mann”, in dem "der Satan” steckt. "Nie hab’ ich so spielen gehört! Eigene Kompositionen, die im höchsten Grade wunderbar und großartig sind, und er bringt auf dem Klavier Schwierigkeiten und Effekte hervor, von denen wir uns nie etwas haben träumen lassen.”

Chopins Scherzo b-Moll schrieb er wahrscheinlich in den Jahren 1836/37 im Abschnitt seiner produktivsten Lehrtätigkeit, womit er nach heutigem Maßstab etwa 100.000 € im Jahr einnehmen konnte, mit dem er einen sehr aufwändigen Lebensstil führte und sowohl in seinem künstlerischen Freundeskreis als auch in der Gesellschaft war er hoch angesehen. 1837 war der 27-jährige aber auf Grund einer unglücklichen Liebe zu einer 18-jährigen in eine Lebenskrise geraten und es war dann die 33-jährige George Sand, die ihm sein seelisches Gleichgewicht wiedergab. Mit seinen von 1935 - 43 komponierten vier Scherzi und so auch mit dem beliebtesten zweiten Scherzo op. 31 wandelte er das ursprünglich eher Tänzerische dieser musikalischen Form fast ausschließlich hin zum Dramatischen.

Für Liszts Sonate h-moll können dann fast ähnliche Fakten aufgezeigt werden: So betitelte er diese selbst z. B. als "Grande Sonate", sie entstand ebenfalls in seiner künstlerisch produktivsten Zeit und zwar 1852/53 in Weimar, und auch sie wäre vermutlich ohne die letztendlich tragisch endende Zeit mit einer Frau an seiner Seite kaum entstanden. Die neun Jahre jüngere, von ihrem Mann getrennt lebende Fürstin Carolyne zu Sayn-Wittgenstein hatte es nämlich als einzige verstanden, dem "klavierspielenden Lebemann" ab 1847 für 12 Jahre eine andere Richtung zu geben und ihn zum Komponieren zu inspirieren. Eine geplante Heirat konnte aufgrund ihres katholischen Glaubens aber trotz der mit Hilfe einer Zarentochter 1855 noch vollendeten Scheidung nicht vollzogen werden.

Aleksandra Mikulska, die 1981 in Warschau geborene Pianistin begann das Klavierspielen mit sechs Jahren in ihrer Geburtsstadt und genoss eine hochkarätige internationale Ausbildung, die sie an Musikhochschulen in Mannheim und Karlsruhe und an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der Meisterklasse von Arie Vardi, einem der bedeutendsten Pianisten Israels vervollkommnete. Sie gibt Rezitals in ganz Europa und konzertiert mit namhaften Orchestern in Deutschland, Österreich, Belgien, Italien, Polen und der Schweiz. Aleksandra Mikulska vereint die drei musikalischen Traditionen der Länder Polen, Deutschland und Italien zu einem einmaligen, persönlichen und unverwechselbaren Stil. Ein Schwerpunkt ihres künstlerischen Wirkens liegt in der Verbreitung der Musik der großen Komponisten ihrer polnischen Heimat.

Der Eintritt zu diesem Konzert mit großer Musik und einer großen Pianistin ist bis zum 18. Lebensjahr wie immer frei, für Erwachsene im Vorverkauf in Höxter bei der Buchhandlung Brandt (05271 1234), im Historischen Rathaus (05271 194 33) und in Holzminden beim Täglichen Anzeiger (05531 930 40) beträgt er 15,- € und für Schüler und Studenten 4,- €. An der Abendkasse werden dann 17,- bzw. 5,- € erhoben.
Samstag 24. März 2018

Duo Appassionata

Isabel Steinbach Violine, Pervez Modi Klavier

Samstag 24. März 2018 um 19:30 Uhr

Beethoven, Brahms, Gershwin u. a.





zur Künstlerwebseite - www.duo-appassionata.de

zum Presse-Bericht
Musikalisches Feuerwerk von Beethoven bis Ravel

Am Samstag den 24. März um 19.30 Uhr entfachen Isabel Steinbach und Pervez Modi dieses musikalische Feuerwerk im Rahmen der Rathausklassik im Historischen Rathaus Höxter in der Weserstraße 11. Vereint im Duo Appasionata interpretieren sie mit Violine und Klavier Kompositionen von 1799 bis 1944 als "zwei Musiker in vollendeter Harmonie".

Die in Bretten bei Karlsruhe geborene Isabel Steinbach erhielt ihre erste Ausbildung im Alter von sechs Jahren, wurde zusammen mit ihrer Schwester und als Solistin in mehreren Wettbewerben ausgezeichnet, studierte anschließend die Violine und die Komposition an der Hochschule für Musik in Mainz und schloss beides mit Bestnote ab. Rege Konzerttätigkeit führte sie bereits 2002 anlässlich der Eröffnung einer Kammermusikreihe Baden-Württembergs auch schon mit Pervez Modi zusammen, woraus sich seitdem dann die zitierte "vollendete Harmonie’" entwickeln konnte.

Pervez Modi erhielt in seiner indischen Hauptstadt Bombay als hochbegabtes Kind mit vier Jahren seinen ersten Klavierunterricht, konnte als Stipendiat zunächst am berühmten Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau studieren und anschließend wiederum als Stipendiat an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Beide Studien schloss er mit höchster Auszeichnung ab, konzertiert seitdem in ganz Europa, Asien und Südamerika und spielt zudem derzeitig das gesamte Klavierwerk Alexander Skrjabins auf CDs ein, wovon bereits fünf CDs veröffentlicht worden sind. Die Konzerte mit Isabel Steinbach sind ihm inzwischen zu einer Herzensangelegenheit geworden!

Das Programm beginnt mit der letzten von Beethovens "Drei Violinsonaten op. 12" die 1798 und 99 in seiner ersten Wiener Periode entstanden. Damals revolutionierten sie nahezu den Einsatz der Violine, die bis dahin im wesentlichen lediglich als Begleitung zu Wort kam, und die nun mit eigenwilligen Modulationen und Rhytmen zum Partner des Klaviers wurde.

Es folgt das Scherzo in c-Moll von Johannes Brahms aus der 1853 entstandenen FAE-Sonate, insgesamt geschrieben als Willkommensgeschenk von den drei Freunden Robert Schumann, Albert Dietrich und eben Johannes Brahms für den vierten Freund, den Geiger und Königlichen Konzertmeister Hannovers Josef Joachim zur Ankunft in Düsseldorf.

Für den nächsten Programmpunkt sorgen noch einmal zwei gute Freunde, nämlich George Gershwin und Jascha Heifetz als Basis für drei Themen aus der Oper Porgy und Bess, die Heifetz allerdings erst 1944, also sieben Jahre nach Gershwins Tod für Violione und Klavier arrangieren konnte.

Sechs spanische Volkslieder und Tänze des wohl bedeutendsten spanischen Komponisten Manuel de Falla sind 1914 in seine Suite populaire espagnole eingegangen, werden mit entsprechendem Temperament vom Duo Appasionata vorgetragen und den feurigen Abschluss bildet Maurice Ravels "Tzigane", 1924 der ungarischen Violinistin Jelly d’Arányi, einer Großnichte des vorgenannten Josef Joachim, auf den Leib geschriebene Rhapsodie, von der er vor der Uraufführung an sie schrieb: "Einige Passagen könnten eine großartige Wirkung erzielen, vorausgesetzt sie sind spielbar, worüber ich mir nicht völlig sicher bin"

Der Eintritt zu diesem musikalischen Feuerwerk ist bis zum 18. Lebensjahr wie immer frei, für Erwachsene im Vorverkauf in Höxter bei der Buchhandlung Brandt (05271 1234), im Historischen Rathaus (05271 194 33) und in Holzminden beim Täglichen Anzeiger (05531 930 40) beträgt er 15,- € und für Schüler und Studenten 4,- €. An der Abendkasse werden dann 17,- bzw. 5,- € erhoben.

Vladimir Valdivia

Klavier

Sa 24. Februar 2018 um 19:30 Uhr

"Zauber der Romantik" mit Mozart, Schubert, Chopin, Liszt, Granados, Albeniz





Zur Künstlerwebseite - www.vladimir-valdivia.de

Mozart, Schubert, Katalonisches und mehr

Ein wunderschönes Programm, das sich zwar auch an den Entstehungszeiten der einzelnen Komponisten orientiert, aber im wesentlichen doch mehr an den musikalischen Grundzügen und Themen von der Sonate über Stücke "aus dem Stegreif" bis hin zur spanischen Folklore hat der peruanische Pianist Vladimir Valdivia für das Konzert der Rathausklassik am letzten Samstag im Februar, den 24. 02. um 19.30 Uhr im Historischen Rathaus in der Weserstraße 11 zusammengestellt. So ergibt sich bereits zu Beginn das erste "Wunderschöne" aus Mozarts C-Dur-Sonate, von dem z. B. der renommierte Münchener Musikverlag Henle in seiner Urtextausgabe im Zusammenhang mit Mozarts erster, der a-Moll-Sonate schreibt: "...der erste Satz ist geradezu in übertriebene, übermütige Fröhlichkeit getaucht.", über den zweiten Satz: "Einer der schönsten aller Mozart’schen Andante-Sätze ..." und letztlich "Der dritte Satz ist ein heiteres Allegretto ..."

Es folgen drei besonders ausgewählte Stücke aus den insgesamt acht Impromptus von Schubert, die er zwar erst in seinen letzten Lebensjahren vollendete, die aber nichts von dem bereits durch seine schwere Krankheit Gezeichneten erahnen lassen. Im Gegenteil: Sie prägten seinen hervorragenden Ruf als Komponisten gehobener Hausmusik und werden bis heute immer wieder gern gespielt.

Mit Chopins Nocturne in Es-Dur und Liszts "Trostkomposition" consulation Nr. 3 und der Legende Nr. 1, in der er innerhalb der 1863 komponierten Legenden die von der Vogelpredigt des heiligen Franziskus vertont, stellt Vladimir Valdivia weitere wunderschöne Stücke vor und beendet das Konzert mit mehreren Kompositionen der spanischen Komponisten Enrique Granados, Isaac Albéniz und Manuel de Falla, allesamt Schüler des katalanischen Komponisten und Musikwissenschaftlers Felipe Pedrell, der um 1890 die große Tradition der spanischen Musik studierte und der als Vater der nationalen Musik Spaniens von der Oper bis zur Folklore gilt.

Vladimir Valdivia wurde 1970 in Lima in eine ganz normale nichtmusikalische Familie geboren, die aber im Besitz eines Klavieres war und an dem er bereits als Kleinkind gerne spielte. Eine Musiklehrerin in der Nachbarschaft wurde dadurch auf ihn aufmerksam, entdeckte sein rhythmisches Talent und sein absolutes Gehör und so konnte er schon im Alter von fünf Jahren an das Conservatorio Nacional de Musica in Lima vermittelt werden, an dem er 1988 sein Studium mit Auszeichnung abschloss und zudem noch eine Goldmedaille erhielt. Ein Jahr später wurde er an der Hochschule für Musik und Theater München aufgenommen, erhielt ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und gibt seit 1990 zahlreiche Solo- und Orchesterkonzerte in Europa, Japan, USA, Südafrika und natürlich in Südamerika.

Der Eintritt zu diesem wunderschönen Konzert ist bis zum 18. Lebensjahr wie immer frei, für Erwachsene im Vorverkauf in Höxter bei der Buchhandlung Brandt (05271 1234), im Historischen Rathaus (05271 194 33) und in Holzminden beim Täglichen Anzeiger (05531 930 40) beträgt er 15,- € und für Schüler und Studenten 4,- €. An der Abendkasse werden dann 17,- bzw. 5,- € erhoben.
Samstag 27. Januar 2018

Artur Pacewicz & Attila Szekely

Klavier vierhändig & solo

Samstag 27. Januar 2018 um 19:30 Uhr

"Beethovens Fünfte" vierhändig, Chopin, Liszt




Presse

Beethovens "Fünfte" zu vier Händen

Der Höhepunkt des kommenden Konzertes der Rathausklassik Höxter am 27. Januar um 19.30 Uhr im Historischen Rathaus Höxter in der Weserstraße 11 ist zweifelsohne den meisten Leuten bekannt, zumindest wenn es sich um die ersten vier Takte dreht. Dieses "Tatataaa" ist sehr einprägsam, vermutlich auch gerade deshalb, weil es so bedrohlich klingt. Selbst der "Feindsender BBC" verwendete im zweiten Weltkrieg das Morsezeichen v (...-) für "victory" in seinem Jingle in der Tonlage der Komposition vielleicht nicht ganz uneigennützig und trug damit dann sicher auch noch zum Bekanntheitsgrad bei seinen unterschiedlichsten Hörern bei.
Das war aber nicht immer so, denn Beethoven schrieb lange an dieser Symphonie Nr. 5 in c-Moll op. 67: Er begann damit bereits 1803, in seinem 33. Lebensjahr, nachdem ihm ein bis zwei Jahre zuvor u. a. seine wachsende Taubheit bewusst geworden war und er beendete die Arbeit daran erst 1808. In der Uraufführung am 22. Dezember im Theater an der Wien ist sie dann aus mehreren Gründen fast so gut wie durchgefallen: Sie war anders als das Gewohnte, das beteiligte Orchester hatte aufgrund verschiedener Krankheitsausfälle nur unzureichend proben können, Präsentationen weiterer Werke Beethovens hatten das Konzert auf vier Stunden ausgedehnt und dazu war das Theater noch unbeheizt!
Nachdem aber 1809 die Komposition mit allen Stimmen und auch das erste Arrangement für Klavier zu vier Händen in gedruckter Form erschienen war, begann die intensive Beschäftigung mit dieser außergewöhnlichen Sinfonie. Es folgten etliche Aufführungen in Deutschland und den angrenzenden Ländern und das Werk erfreute sich damit immer zunehmender Beliebtheit. Heute ist die "Fünfte" zu einem weltweit anerkannten Kunstwerk geworden. Es entstanden Transkriptionen in unterschiedlichster Instrumentalisierung und insbesondere das Anfangsmotiv des ersten Satzes findet sich wieder in Musikrichtungen von der späteren Klassik über Unterhaltungs- und Filmmusik bis hin zu Rock und Pop.
Artur Pacewicz und Attila Székely die beiden erfahrenen Klaviervirtuosen, die nicht wenigen Gästen der Konzertreihe Rathausklassik bereits als Solo-Interpreten bekannt geworden sind, spielen die Klavierfassung zu vier Händen von Hugo Ulrich. Der 1827 als Sohn begeisteter Musikeltern geborene Schlesier, der obwohl zwischenzeitlich Vollwaise und mittellos, mit 25 eine Kompositionslehre in Berlin absolvieren konnte, verfasste in seinen leider nur noch 20 folgenden Lebensjahren u. a. über 200 Klavierarrangements für zwei und vier Hände.
Artur Pacewicz wurde in Gubin (Polen) geboren, studierte in Danzig und Hannover, gewann zahlreiche Wettbewerbe und war Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Dieser Aspekt der Musik-Vermittlung, begeisterte ihn bereits von Beginn an und neben zahlreichen internationalen Konzerten ist ihm deshalb der Unterricht inzwischen zur Profession geworden.
Der in Siebenbürgen geborene Attila Székely studierte in Deutschland, Österreich, Rumänien und Ungarn und spielt seit seinem 13. Lebensjahr regelmäßig Solokonzerte in den USA und in vielen Ländern Europas, besonders in Skandinavien. Derzeitig produziert der mehrfach ausgezeichnete Pianist fünf CD´s im Auftrag für ein großes amerikanisches Musiklabel.
Außer der "Fünften" bieten beide an diesem Abend im Historischen Rathaus mehrere Auszüge aus Werken von Chopin und Liszt jeweils als Solisten.
Der Eintritt zu diesem besonderen Konzerterlebnis ist bis zum 18. Lebensjahr wie immer frei, für Erwachsene im Vorverkauf in Höxter bei der Buchhandlung Brandt (05271 1234), im Historischen Rathaus (05271 194 33) und in Holzminden beim Täglichen Anzeiger (05531 930 425) beträgt er 15,- € und für Schüler und Studenten 4,- €. An der Abendkasse werden dann 17,- bzw. 5,- € erhoben.

Näheres ggf. unter 05271 950 365 oder www.rathausklassik.info
Montag 01. Januar 2018

Trio Sérénade

Klarinette, Klavier, Violine

Montag 01. Januar 2018 um 17:00 Uhr

Alles M O Z A R T !





Zur Künstlerwebseite - www.trio-serenade.com

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Samstag 09. Dezember 2017

Junge Klassik-Künstler

unserer Region

Samstag 09. Dezember 2017 um 19:30 Uhr

Eine Bühne denen, die es sich schon verdient haben!






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Samstag 25. November 2017

Attila Szekely & Artur Kaganovskiy

Klavier & Violine

Samstag 25. November 2017 um 19:30 Uhr






Zur Künstlerwebseite - www.arturkaganovskiy.com

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Samstag 28. Oktober 2017

Los Gatos Monteses

Fagott-Quartett

Samstag 28. Oktober 2017 um 19:30 Uhr

Grieg, Telemann, Fučík u.a.






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Samstag 30. September 2017

Trio Lafroyg

Cello, Klarinette, Klavier

Samstag 30. September 2017

Mozart, Brahms, Beethoven





Zur Künstlerwebseite - www.triolafroyg.wordpress.com


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Sa 26. August 2017

Shoko Kawasaki

Klavier

Samstag 26. August 2017 um 19:30 Uhr

Debussy, Haydn, de Falla, Liszt





Zur Künstlerwebseite - www.shoko-kawasaki.info

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Samstag 27. Mai 2017

Duo Intermezzo

Violine, Klavier

Samstag 27. Mai 2017 um 19:30 Uhr

"Reisen ohne Koffer" mit Kreisler, de Falla, Brahms, Ravel und anderen.






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Samstag 29. April 2017

E-Hyun Hüttermann

Klavier

Samstag 29. April 2017 um 19:30 Uhr

Beethoven, Chopin, Mozart u.a.





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Samstag 25. März 2017

Furiant Quartet

mit 1 Cellistin & 3 Geigern

Samstag 25. März 2017 um 19:30 Uhr

Haydn, Beethoven, Kurtag






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Samstag 25. Februar 2017

Violina Petrychenko

Klavier

Samstag 25. Februar 2017 um 19:30 Uhr

Chopin, Schubert, Scrjabin, Barvinsky





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Samstag 28. Januar 2017

Sarah Soyeon Kim

Klavier

Sa 28. Januar 2017 um 19:30 Uhr

Felix Mendelssohn-Bartholdy, Johannes Brahms, Franz Liszt, Maurice Ravel





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Samstag 01. Januar 2017

Thauern & Trio

Neujahrskonzert

Samstag 01. Januar 2017 um 17:00 Uhr

Neujahrskonzert, frisch gepresst

Georg Thauern, Bariton
Markus Maurer, Klavier
Peter Kros, Kontrabass
Dieter Nowak, Perkussion





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Samstag 10. Dezember 2016

Georg Thauern

& Euphoria-Ensemble

Samstag 10. Dezember 2016 um 19:30 Uhr

M.David, Klarinette
Z.Akdil, Cello
T.Liotis, Klavier

Mozart, Schubert, Schumann u.a.





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Samstag 26. November 2016

Lydia Maria Bader

Klavier

Sa 26. November 2016 um 19:30 Uhr

Edward Grieg, Jean Sibelius, Arvo Pärt





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Samstag 29. Oktober 2016

Menachem Har-Zahav

Klavier

Samstag 29. Oktober 2016 um 19:30 Uhr

Russische Romantiker





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